Beiträge von Michii

    Sicherlich ging es am Anfang um einen Dimmer und einen Wechselschalter...


    Die von mir genannte Stromstoßschaltung war eine Alternative, in wie weit das realisierbar ist kann ich natürlich aus der Ferne nicht beurteilen.


    Die vorhandenen Schalter gegen Gira Dimmer und Taster zu tauschen..., so weit ich weiß muss dieser Dimmer einen N haben.


    Sofern die vorhandene Installation noch mit den Bleirohren umgesetzt wurde, kann man in der Regel sehr gut neue Leitungen durch diese Rohre einziehen, habe ich schon oft gemacht.

    Alternativ kann man auch, sofern es die Verdrahtung "erlaubt" eine Stromstoßschaltung umsetzen, die mit Tastern umgesetzt wird. Die Taster benötigen jeweils Phase und den Getasteten, dazu ein Stromstoßschalter ("Eltako") an dem die Lampe und der Getastete angeschlossen wird. Allerdings muss der Stromstoßschalter zusatzlich 230V haben (Phase und N). Die Stromstoßschalter gibt es auch als UP Variante, zum Einbau in eine UP-Dose.


    Schaltbild Stromstoßschaltung

    Bei Wagoklemmen kann man eigentlich nichts falsch machen. Adern vertauscht wäre möglich.


    Beim Erdschluss in der Aussenbeleuchtung schaue ich mir zuerst die Lampen an, meistens haben sich in den Lampen, im Bereich der Klemmen, Ameisen eingenistet.


    Bis jetzt habe ich es eigentlich soweit, das ich von jedem Taster aus, mein Garagentor auf und zu bekomme, das ist ja eigentlich auch noch der einfache Teil. Da Gira sich aber was ganz tolles hat einfallen lassen, das wenn ich z.b. den Taster an der Haustür betätige in Richtung auf bis das Garagentor alleine in seine Endstellung fährt, lässt der Taster ja 2min. lang die Spannung in Richtung auf anstehen, das gleiche passiert ja auch in Richtung zu. Wenn ich aber jetzt in dieser Zeit, oder generell einen Taster in der Garage bedienen würde, weiß der Motor nicht mehr wohin, ist ja auch logisch. Ich habe jetzt gehört, es müsste ein Trennrelais dazwischen geschaltet werden, nur das was ich immer wieder gefunden habe, ist ein Taster und 2 Motoren. Ich bräuchte das ganze aber für 3 Taster und ein Motor, oder sogar noch für 4 Taster, da ich auch noch eine Funkverbindung dazwischen schalten möchte, um vom Auto aus das Tor zu steuern.

    In der Regel kann man die Laufzeit, also die Zeit wie lange die Spannung ansteht, auch verkürzen. Das wird aber nicht dein Problem lösen. Auch Trennrelais werden keine Lösung sein, da man Trennrelais nur dann verwendet wenn mit einem Schalter zwei oder mehrere Rohrmotoren gesteuert werden sollen, da die Rohrmotoren immer von einem Schalter angesteuert werden müssen (warum kann ich jetzt leider nicht sagen).


    Ich glaube nicht das es für deine Schaltung eine Standardlösung gibt. Evtl. wäre das mit KNX (Bus-System) lösbar, aber da kann ich nichts zu sagen.


    Einzige Lösung die mir spontan einfällt, ist das mit Relais zu realisieren. Dazu müsste dann der betätigte Schalter den jeweils beiden anderen Schaltern die Spannung oder Ausgänge wegschalten.


    Vielleicht hilft es...

    Sorry wenn ich das jetzt so sage, aber es ist in den kommentaren teil weise einfach falsche sachen erzählt worden.

    Ich weiß jetzt nicht wie Du auf die Idee kommst das die rote Ader kein Schutzleiter ist!?!?!? Sicherlich wird die rote Ader auch mal als geschaltete Ader verwendet, aber das wird auch heute noch mit der grün/gelben Ader gemacht.


    Was Du als Stromverbrauch darstellst ist max. ein Kriechstrom, der spätestens beim nächsten Tapenwechsel auffallen wird.

    Ist es denn logisch nachvollziehbar, dass wenn der Nagel die stromführende Leitung (schwarz) berührt, auf dem Schutzleiter (rot) eine geringe Spannung liegt und nach der Entfernung des Nagels keine Spannung mehr an der roten Leitung vorhanden ist?

    Wenn der Nagel gleichzeitig zwischen scharzer und roter Ader einen Kontakt herstellt, ist es logisch das die rote Ader nach dem entfernen des Nagels keine Spannung mehr führt.


    Was mich allerdings irritiert ist der Ausdruck geringe Spannung. Wenn also eine geringe Spannung auf der roten Ader vorhanden ist, stellt sich die Frage welche Funktion die rote Ader hat und wie die Spannung gemessen wurde. Handelt es sich bei dem Kabel um eine Leitung für Lampe oder Steckdose oder ist eine Leitung zu einem Schalter. Bei letzterem kann es durchaus vorkommen, das mit dem Spannungsprüfer (Lügenstift) eine geringe Spannung festgestellt wird, die aber nicht gemessen werden kann und somit auch gar nicht vorhanden ist.

    Aus deiner Beschreibung her kann ich keinen "Fehler" erkennen. Eigentlich sollte das funktionieren.... Allerdings ist es in diesem Fall gut das es nicht funktioniert. Eine Schukosteckdose an einem 5x4 zu betreiben welches mit 25A abgesichert ist, ist schon fast grob fahrlässig. Hier ist der Leitungsschutz der Schukosteckdose nicht mehr gewährleistet. Auch die drei CEE-Steckdosen mit 25A abzusichern ist in meinen Augen nicht vorschriftsmässig, ich würde das so nicht installieren.


    Lass die Installation von einem Fachmann prüfen.

    Vielen Dank für Ihren besorgten Ratschlag!


    Leider beantwortet dies nicht meine Frage.

    Da ich hier neu bin... Ich bin Elektroinstallatuer (Geselle, heute nennen wir uns ja Elektroniker) und arbeite in einem kleinem Betrieb wo hauptsächlich Kundendienst und Einfamilienhäuser auf der Agenda stehen.


    Wenn eine Leitung beschädigt ist, z.B. durch einen eingeschlagenen Nagel, ergibt sich dadurch kein "Stromverbrauch". Das würde voraussetzten das der Stromkreis geschlossen ist, und würde in diesem Fall bedeuten das es zu einem Kurzschluss kommen würde (wenn Phase und Null an dieser Stelle eine leitende Verbindung haben).


    Im Fall einer beschädigten Leitung ist es zwingend erforderlich die Leitung an der beschädigten Stelle zu reparieren. Vor allem wenn der Stromprüfer an der roten Ader glimmt (rote Ader ist eigentlich der Schutzleiter PE und darf eigentlich keine Spannung führen).


    Sofern du keine Ausbildung im elektrischen Bereich hast, solltest du das von einem Fachmann untersuchen lassen.

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