Leerrohr Elektroinstallation

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  • Hallo,


    ich habe mich gerade mit einem Elektriker über die Vor- und Nachteile einer Elektroinstallation in Leerrohren unterhalten.


    Für unseren Neubau würde der Elektriker die Zuleitungen vom Sicherungskasten in die Räume auf den Rohfußboden legen, und dann die Steckdosen, Schalter etc. in den Räumen ebenfalls über den Fußboden mit einer Ringleitung anschließen und nur mit senkrechten Schlitzen in den Wänden arbeiten.


    Nun würde ich gerne alles in Leerrohren so verlegen, dass man Kabel auch nachträglich auswechseln könnte. Dabei sollte dann natürlich Richtungsänderungen der Rohre vermieden werden. Wie würde man dann Leerrohre verlegen, wenn man die ständigen Übergange vom Boden in die Wände vermeiden möchte?


    Ich stelle mir gerade vor, die Zuleitungen in die Räume durch Leerrohre in der Betondecke zu machen. Das könnte man dann relativ geradlinig machen.


    Dann stellt sich "nur" noch die Frage nach der Leitungsführung in den Räumen, die auch ein nachträgliches Einziehen der Kabel ermöglicht. Der Elektriker meinte, dass das nicht funktionieren würde. In dünnen Wänden darf man keine waagerechten Schlitze ziehen wegen der Schwächung der Wand. Die Leerrohre auf der Rohdecke würden dann auch nicht wirklich fest sein, weil sie "nur" durch diese Stahlbänder und die Ausgleichsdämmung gehalten werden. Die Richtungsänderungen würden uns dann einen Strich durch die Rechnung machen.


    Hat da jemand einen Tipp, wie man eine Installation in Leerrohren dann ausführt?